StartseiteNewsVersteckte Schätze: Drei Pokerfilme, die du vielleicht verpasst hast

Versteckte Schätze: Drei Pokerfilme, die du vielleicht verpasst hast

Hier ist eine sorgfältig zusammengestellte Liste von drei weniger bekannten, aber fesselnden Filmen, die einen Platz auf deiner Merkliste verdienen. Diese Auswahl bietet eine Mischung aus Genres, darunter ein halbmystisches Drama, ein spannender Thriller und ein Neo-Noir-Meisterwerk.

The Music of Chance (1993): Eine Reise ins Surreale

Genre: Halbmystisches Drama

Dieser Film folgt Jim Nash (Mandy Patinkin), einem ehemaligen Feuerwehrmann, der ein neues Kapitel in seinem Leben aufschlägt und in einem roten BMW Richtung New York City fährt. Unterwegs trifft er auf Jack Pozzi (James Spader), einen professionellen Pokerspieler, der gerade nach einem Spiel ausgeraubt und geschlagen wurde. Da beide nach New York wollen, beschließen sie, sich für ein High-Stakes-Pokerspiel gegen zwei wohlhabende Exzentriker, Bill Flower (Charles Durning) und Willy Stone (Joel Grey), zusammenzuschließen.

Pozzi überzeugt Nash, ihn mit 10.000 Dollar zu unterstützen und verspricht, das Buy-in zurückzugeben und 50% des Gewinns zu teilen. Zunächst hat Pozzi Erfolg am Seven-Card-Stud-Tisch und gewinnt 30.000 Dollar. Doch sein Glück wendet sich, und am Ende verliert er alles, einschließlich des BMW, und ist verschuldet.

Das exzentrische Duo erfindet eine eigentümliche Art, die Schulden zu begleichen: Nash und Pozzi müssen eine massive Steinmauer aus zehntausend Blöcken einer alten, verfallenen Burg bauen. Nach fünfzig Tagen zermürbender Arbeit versucht Pozzi zu fliehen.

„The Music of Chance“ ist ein merkwürdiger Film, der als Kriminalkomödie beginnt, aber nach der Pokerszene eine surreale Wendung nimmt. Er regt zum Nachdenken über den Wert von Freiheit und Ehrlichkeit an und ist daher eine fesselnde Unterhaltung für alle, die unkonventionelles Kino schätzen.

„Croupier“ (1998): Ein Abstieg in die Noir-Unterwelt

Genre: Drama, Noir

Jack Manfred (Clive Owen), ein sich abmühender Schriftsteller, nimmt auf Vorschlag seines Vaters einen Job als Croupier in einem Casino an. Er zeichnet sich als Dealer aus, bewahrt dabei ein stoisches Auftreten und führt seine Aufgaben fehlerfrei aus. Der Stress und das Zittern fordern jedoch ihren Tribut, was ihn dazu bringt, Trost im Wodka zu suchen.

Parallel zu seinem Casinoleben schreibt Jack einen Roman über seine Erfahrungen als Croupier, der zum Bestseller wird. Als die Grenzen zwischen seinem Schreiben und der Realität verschwimmen, wird Jack immer tiefer in die dunkle Unterwelt des Casinos hineingezogen und bricht die Regeln, die er einst heilig gehalten hat.

„Croupier“ ist ein klassischer Neo-Noir-Film mit einem fesselnden Konzept, einer meisterhaften Regie und einer hypnotisierenden Leistung von Clive Owen. Während Poker in diesem Film hinter Blackjack und Roulette zurücksteht, machen die Atmosphäre und die Erforschung des Abstiegs des Protagonisten ihn zu einem Muss für alle, die existenzielles Kino und die Faszination von Casinos schätzen.

„Finder’s Fee“ (2001): Ein Pokerabend voller Spannung

Genre: Thriller, Spannung

Spannung, dieses Gefühl ängstlicher Ungewissheit, wird in Horrorfilmen oft durch Jump Scares und geschickte Kameraführung erzeugt. „Finder’s Fee“ baut die Spannung jedoch meisterhaft durch seine packende Handlung und Dialoge auf.

Die Geschichte folgt einer Gruppe von vier Freunden, die sich zu ihrem wöchentlichen Heimspiel Limit Texas Hold’em treffen und Kameradschaft, Bier und Chips genießen. Zu ihrer Poker-Nachttradition gehört ein „Last Man Standing“-Turnier, bei dem in jeder Hand in einem Fünf-Karten-Ziehen-Spiel ein Spieler eliminiert wird. Der Spieler mit der schwächsten Hand scheidet aus, und der letzte verbliebene Teilnehmer gewinnt den Pot – eine Sammlung von Lottoscheinen, die von jedem Spieler als Buy-in eingebracht werden.

Der Clou? Sie überprüfen die Lottoscheine nie vor dem Spiel, so dass die potenziellen Gewinne ein spannendes Geheimnis bleiben.

Doch dieser spezielle Pokerabend nimmt eine unerwartete Wendung. Vor Spielbeginn findet der Protagonist Tepper (Erik Palladino) eine verlorene Brieftasche, die eine Telefonnummer und einen Lottoschein enthält. Er kontaktiert den Besitzer, stellt aber bald fest, dass der Schein die Gewinnzahlen für einen Jackpot von 6 Millionen Dollar enthält.

Im Laufe des Spiels taucht der Besitzer der Brieftasche auf, und der Lottoschein rückt in den Mittelpunkt des Geschehens, was den Rahmen für eine Reihe spannender und unvorhersehbarer Ereignisse bildet.

„Finder’s Fee“ ist ein Independent-Film, der Ihre Zeit wert ist. Die herausragende Besetzung (Erik Palladino, Ryan Reynolds, Dash Mihok, Matthew Lillard, James Earl Jones), die intime Kulisse und die meisterhafte Regie von Jeff Probst schaffen ein wirklich fesselndes Erlebnis. Während Poker eine zentrale Rolle spielt, geht die Anziehungskraft des Films über Poker-Enthusiasten hinaus und macht ihn zu einem spannenden Erlebnis für jeden, der eine gute Spannungsgeschichte genießt.